Wandelmut

Jesus ist tot. Sein Protest wurde mutwillig zum Schweigen gebracht. Sein Protest gegen den Tod mitten im Leben, wenn Menschen Ausgrenzung, Krankheit und Verzweiflung erfahren. Sein Protest richtete sich gegen die tödliche Vereinnahmung von Gott – wenn Menschen sich selbst zu Gott werden und blind werden für wahre Größe und Menschlichkeit. Ist sein Leben für mehr himmlische Momente an der Realität gescheitert und gegen die Wand des Todes geknallt? Seine Jünger:innen ringen um Verständnis. Sie waren doch mit ihm auf einem guten Weg. Folge mir nach, sagte er mit einer überraschenden Leichtigkeit. Seine Worte ließen Herzen brennen für ein Leben mit Mehrwert. Auf einmal wurde es leicht die ausgetretenen Wege zu verlassen. Auf einmal wurden Dinge möglich, die niemand mehr zu hoffen gewagt hätte. Auf einmal wurde Mut spürbar, der größer ist als (Ohn-) Macht. Jesus hatte Wandelmut. Er gab sich mutig dem stetigen Wandel hin den er predigte: Wandelt im Geist des Mutes, der Liebe und der Besonnenheit, denn himmlisches ist bereits in euch!

Die StreetArt-Aktion #wandelmut bringt Charaktere aus der Ostergeschichte (Mk 14,1-16,20) in unsere Zeit: Berührende Momente von Mut und Wandel im Angesicht von krisenhaften Erfahrungen wie Tod und Pandemie. In drei Workshops haben Studierende und junge Erwachsene die Charaktere ausgesucht und auf Grundlage der biblischen Berichte entwickelt. Wie sie wohl heute aussehen würden, für was sie noch heute stehen und was sie heute sagen würden? Starte jetzt Deinen Osterspaziergang bei der schwarzen Kamera! Für Hörgeschädigte gibt es die Texte auch barrierefrei als PDF.

ANGESTELLTE

PETRUS

JÜNGLING

JESUS

MARIA

EMMAUSJÜNGER

PODCAST


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